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Digitalisierung und Optimierungspotenzial in der Beschaffung

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Studie ermittelt digitalen Fortschritt und dokumentiert ungenutztes Entwicklungspotenzial, für das der Source-to-Pay-Anbieter JAGGAER eine Lösung bereitstellt

Die Ergebnisse der 2020 von der Schweizer Innovationsberatung IPG und JAGGAER durchgeführten Procurement Performance Excellence Studie dokumentieren, dass die meisten Unternehmen erste Schritte in Richtung digitale Beschaffung gegangen sind. Von den 290 befragten CPOs und Einkaufsleitern aus Betrieben diverser Größen und Branchen geben 55 % an, alle unternehmensrelevanten Kernprozesse digitalisiert zu haben. 70 % haben mit der Digitalisierung standardisierter Beschaffungsprozesse durch die Implementierung einer P2P-Software (Procure-to-Pay oder Purchase-to-Pay; eine Software, die den gesamten Beschaffungsprozess von der Bestellung bis zur Rechnung automatisiert) begonnen. Jedoch sind ein Großteil dieser Technologien, die die Befragten nutzen, unterdurchschnittlich leistungsfähig, da sie zwar Teilbereiche des Beschaffungsprozesses digitalisieren, nicht aber den Gesamtprozess. In den meisten Unternehmen sind der Blick auf den End-to-End-Prozess noch nicht verankert und die funktionsübergreifende Kooperation der Beschaffung mit Kontaktpunkten wie Qualitätskontrolle, Produktion und Marketing nicht gegeben.

Mit der JAGGAER ONE Suite bietet JAGGAER eine Software an, die den gesamten Beschaffungsprozess, von der Bestellung, Bestätigung und Avisierung bis zur Rechnungslegung, digitalisiert. Dadurch erreichen Unternehmen ein neues Niveau bei der Standardisierung ihrer Workflows und profitieren von mehr Transparenz und Effizienz in ihren internen und externen Abläufen sowie verbesserter Kommunikation innerhalb der gesamten Lieferkette. Die Studie zeigt, dass Technologien zwar oft implementiert sind, der Roll-out jedoch nicht vollständig durchgeführt werden kann, weil es an digitaler Kompetenz mangelt und die Strukturen im Unternehmen ein Hindernis darstellen. JAGGAER ONE lässt sich an die individuellen und branchenspezifischen Anforderungen eines Unternehmens anpassen und durch Standardschnittstellen mit der unternehmensinternen IT-Infrastruktur verbinden, beispielsweise mit einer ERP-Software.

Laut der Studie befindet sich die Mehrheit der Unternehmen am Anfang der digitalen Transformation. Big Data hat vermehrt Einzug gefunden und ist ein wichtiger Startpunkt, um Transparenz und Effizienz im gesamten Beschaffungsprozess zu schaffen. Neue Technologien, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, sind für die meisten Unternehmen noch nicht präsent: Nur 17 % der Befragten führen Simulationen durch, geringe 2 % nutzen tiefgehende Analysen und 9 % greifen auf Supply Chain Mapping (die Visualisierung der gesamten Lieferkette in Echtzeit) zurück. In den nächsten Jahren wird sich dieser Anteil deutlich erhöhen. Denn die Covid-19-Pandemie hat gezeigt, dass in komplexen Lieferketten jederzeit Störungen auftreten können und ein Überblick über den gesamten Beschaffungsprozess nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch im Hinblick auf Marktturbulenzen notwendig ist. Unternehmen, die ihren Beschaffungsprozess vor der Krise digitalisiert hatten, waren in der Lage, die Situation schneller zu erfassen, Einbrüche in der Lieferkette vorauszusehen und den Schaden mit entsprechenden Maßnahmen zu minimieren.

JAGGAER bietet bereits eine Software für Supply Chain Mapping, welche die Lieferkette in Echtzeit abbildet. Mittels künstlicher Intelligenz und auf Grundlage von gesammelten Daten berechnet sie prädikative Analysen, die in 95 % der Fälle eintreten. So ermöglicht es die Software, auf Störungen in der Lieferkette zu reagieren, bevor sie eintreffen, und schlägt entsprechende Risikomanagement-Strategien vor. Zum Beispiel werden bei Lieferverzögerungen andere passende Lieferanten aus dem integrierten Lieferantenkatalog empfohlen.

Die Studie steht auf der Website von JAGGAER kostenfrei zum DOWNLOADzur Verfügung.

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