Über TRUMPF
TRUMPF ist ein führendes Hightech-Unternehmen in den Bereichen Werkzeugmaschinen, Lasertechnik und EUV.
Herausforderung
Digitalisierung der Prozesse im operativen und strategischen Einkauf.
Mit Hilfe von JAGGAER konnten wir unsere Lieferantenbeziehungen transparenter gestalten sowie in verschiedenen Regionen und Funktionen wesentlich an Effizienz gewinnen – vom Rohstoffeinkauf bis hin zu Logistik und Transport.
Michael D’Alessandro, Leiter Purchasing Excellence, TRUMPF SE + Co. KG
Mit JAGGAER erzielte TRUMPF beachtliche Erfolge
9,4 Mio. €
Einsparungen
600.000+
jährlich abgewickelte Bestellungen
5.400+
eingebundene Lieferanten
200.000+
verwaltete Rechnungen
Executive Summary
Wer viele Jahre eng zusammenarbeitet, kennt sich gut und weiß, was er an dem anderen hat. So ist es auch in der Partnerschaft zwischen dem Einkauf von TRUMPF und JAGGAER. Dabei geht es dem international führenden Maschinenbau-Unternehmen um weit mehr als nur darum, Einkaufsprozesse zu optimieren, effizienter zu arbeiten und Kosten zu senken. Die langjährige Kooperation spielt für das Erreichen der strategischen Ziele eine entscheidende Rolle. Denn dadurch kann TRUMPF in einem dynamischen und oft unvorhersehbaren Marktumfeld innovativ und wachstumsorientiert agieren, ohne die Kontrolle über die Kosten aus den Augen zu verlieren.
Als TRUMPF vor fünfzehn Jahren begann, Einkaufsplattformen zu evaluieren, wickelte der Einkauf seine Aufgaben noch manuell über eine interne Lösung und per EDI ab. Dieses Verfahren erwies sich jedoch zunehmend als ineffizient, da die Lieferanten mit unterschiedlichen ERP-Anwendungen arbeiteten. Viele von ihnen konnten oder wollten zudem nicht in kostenpflichtige Procurement-Systeme investieren, was den Prozess zusätzlich erschwerte.
TRUMPF hatte klare Vorstellungen, was eine künftige Beschaffungsplattform leisten musste: Sie sollte Lieferantenbeziehungen effizient managen, Transparenz schaffen und sämtliche Einkaufsaktivitäten unterstützen – sowohl im operativen als auch im strategischen Bereich. Das Hightech-Unternehmen benötigte daher eine Lösung, die sich mit einer Vielzahl von Systemen integrieren lässt und gleichzeitig systemunabhängig ist.
Nach einer umfangreichen Evaluierung verfügbarer Tools entschied sich TRUMPF für JAGGAER. Die Plattform überzeugte durch ihre Skalierbarkeit über internationale Standorte hinweg, ihre Kosteneffizienz sowie den Vorteil, dass Lieferanten keine zusätzlichen Gebühren tragen mussten.
Automatisierung schafft Freiräume
Zunächst konzentrierte sich der Einsatz von JAGGAER auf Lieferantenbewertungen und das Beschwerdemanagement. Schnell kamen jedoch weitere operative Bereiche wie der gesamte Order-to-Pay-Prozess hinzu. Heute wickelt TRUMPF weltweit rund 80 Prozent seiner Bestellungen über JAGGAER ab.
„Mit dem Purchase Order Management und Invoicing von JAGGAER haben wir enorm an Transparenz und Schnelligkeit über den gesamten Prozess gewonnen“, bestätigt Michael D’Alessandro, Leiter Purchasing Excellence bei TRUMPF. Denn es gehe um weit mehr als nur darum, Bestellungen mit den notwendigen technischen Unterlagen zu versenden. Einkäufer können auch die Reaktionen der Lieferanten nachverfolgen. Zudem lassen sich weit über zwei Drittel der eingehenden digitalen Auftragsbestätigungen automatisch weiterverarbeiten. So kann die Produktion sicher sein, dass die Ware zum benötigten Zeitpunkt eintrifft – ohne aufwendig nachfragen oder Daten manuell pflegen zu müssen. Die Besteller können sich dadurch auf Fälle mit besonderem Klärungsbedarf konzentrieren, etwa bei Änderungen oder Rückfragen zu Preisen und Terminen.
Für zusätzliche Sicherheit in der Supply-Chain-Zusammenarbeit sorgen Advance Shipping Notices. Damit weiß TRUMPF, wann die bestellte Ware beim Lieferanten versandfertig ist. Auf dieser Grundlage kann die Logistik Routen und Anlieferzeiten optimieren. Zudem lassen sich Abläufe im Wareneingang leichter planen und die benötigten Personalressourcen bereitstellen.
Onboarding: Geduld zahlt sich aus
Die Zahl der an das System angebundenen Lieferanten ist über die Jahre kontinuierlich gewachsen. „Da braucht es einen langen Atem – es macht keinen Sinn, Lieferanten ein System aufzwingen zu wollen“, bestätigt D’Alessandro. Sein Erfolgsrezept: interne Botschafter etablieren. Bei TRUMPF erkannten einige Disponenten früh die große Transparenz und die höhere Genauigkeit bei den Lieferterminen und machten die Arbeit mit JAGGAER ihrerseits für die Lieferanten attraktiv. „Aber bis wir das heutige hohe Niveau von über 5.000 angebundenen Lieferanten erreicht hatten, dauerte es schon fünf bis sechs Jahre“, räumt D’Alessandro ein.
Sourcing wie am Schnürchen
Für die zeichnungsgebundene Fertigung nutzt TRUMPF außerdem das Sourcing von JAGGAER. So können Einkäufer über eine Schnittstelle zum SAP-System potenziellen Lieferanten Zeichnungen und Stücklisten automatisiert zur Verfügung stellen. „Das manuell zu erledigen, ist ein wahnsinniger Aufwand. Bei uns läuft die Bereitstellung relevanter Dokumente automatisiert im Hintergrund. Das bedeutet, dass Kolleginnen und Kollegen viel schneller deutlich mehr potenzielle oder bestehende Lieferanten ansprechen können. Das schafft zusätzlichen Wettbewerb im Markt und hilft uns auch hier, Kosten zu sparen“, sagt D’Alessandro.
Kontinuierliche Verbesserung und Innovation
Für TRUMPF ist Kostensenkung stets ein wichtiger Faktor – jedoch nicht nur, um Ausgaben zu reduzieren. Ziel ist es vielmehr, erzielte Einsparungen in Innovation und Wachstum zu reinvestieren. Im Laufe der Jahre sah sich das Unternehmen jedoch immer wieder mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, etwa mit Lieferkettenstörungen während der COVID-19-Pandemie oder dem sprunghaften Anstieg der Inflation. Trotz dieser Schwierigkeiten gelang es dem Einkauf, die Kosten effizient zu managen und so Investitionen in Innovation und Wachstum zu unterstützen.
Ein wesentlicher Baustein hierfür war und ist die Definition spezifischer Ziele für verschiedene Warengruppen. Zudem passt TRUMPF seine Lieferantenstruktur regelmäßig an politische und weltwirtschaftliche Veränderungen an. „Heute braucht es fast alle drei Jahre eine neue Beschaffungsstrategie“, betont Michael D’Alessandro. Auch diese Dynamik kann die Beschaffung von TRUMPF mit JAGGAER sehr gut abbilden.
Ein strategischer Blick in die Zukunft
Für die kommenden Jahre plant TRUMPF, JAGGAER noch strategischer einzusetzen. So soll das Supplier Relationship Management genutzt werden, um steigende Industriestandards und regulatorische Anforderungen möglichst effizient zu bewältigen – sei es CBAM, EUDR oder andere künftige Rahmenwerke. „Dank JAGGAER meistern wir das heute, ohne eine Heerschar neuer Arbeitskräfte mit dem Sammeln von Informationen beschäftigen zu müssen“, sagt Michael D’Alessandro, Leiter Purchasing Excellence bei TRUMPF.
Auch zur Erreichung der eigenen Umwelt-, Sozial- und Governance-Ziele (ESG) setzt TRUMPF auf JAGGAER. Dank der Flexibilität der Plattform kann sich TRUMPF nahtlos an neue und sich weiterentwickelnde Anforderungen anpassen. JAGGAER hilft dabei, Compliance sicherzustellen sowie langfristige Lieferantenbeziehungen aufzubauen und zu vertiefen.
Michael D’Alessandro fasst zusammen: „Für Unternehmen wie unseres, die international in der Fertigungsindustrie tätig sind, spielt der Einkauf eine absolut strategische Rolle. TRUMPF arbeitet weltweit mit über 5.000 Lieferanten zusammen und wickelt jährlich rund 600.000 Transaktionen ab. Das erzeugt ein enormes Datenvolumen im Einkauf. Um Lieferantenbeziehungen zu managen, Beschwerden effizient zu bearbeiten und Beschaffungsprozesse zu optimieren, vertrauen wir seit 2009 auf die intelligente Automatisierungsplattform von JAGGAER. Mit Hilfe von JAGGAER konnten wir unsere Lieferantenbeziehungen transparenter gestalten und in verschiedenen Regionen und Funktionen erhebliche Effizienzgewinne erzielen – vom Rohstoffeinkauf bis hin zu Logistik und Transport. Insgesamt haben wir Einsparungen in Höhe von 9,4 Millionen Euro erzielt.“
Warum JAGGAER
JAGGAER One ist eine intelligente Source-to-Pay- und Lieferantenkollaborationsplattform und ein Katalysator zur Unterstützung menschlicher Entscheidungsfindung, um Geschäftsergebnisse schneller zu erzielen. Transparenz und Automatisierung an allen internationalen Standorten sollten dem Einkauf umfassende Einsparungen ermöglichen.




